Sehr geehrter Heinrich,

um es gleich voran zu stellen:
Ich bitte noch um das Video der Aufzeichnung des COOP.WALK, wie besprochen. Vor allem brauche ich den Einführungsaussschnitt in der Aula vor den Schülern, der wird demnächst an herausragender Stelle zu sehen sein. Vorerst nicht mehr darüber. –
Den Herausschnitt des Gezänks mit den beiden Kicherschülerinnen brauche ich nicht. Ich bin ja bekennende Querulantin und mindestens ebenso zärtliche Versteherin, was auf eine fast unsichtbare Anwesenheit meiner selbst hinaus läuft, wenn man alles zusammen rechnet,- und das ist mir gerade recht !

Danke für die Anweisung des Geldes, und ich danke damit Ihrem ganzen Haus, das ich mit allen einzelnen Menschen noch einmal vor mir sehe. -Ich nehme das Geld vor allem als Anerkennung einer guten Absicht . Vor Ort mag die Aktion etwas in den Schülern bewirkt haben,- und wenn es nur drei sind, oder einer, der sich daraus eine Bestätigung oder Starthilfe nimmt. Es ist immer nur ein Stein, der ins Wasser fällt und Kreise bildet,- siehe Frau Trute. –
Auch Wernigerode wird seine rückwirkende Bedeutung bekommen, gleichgültig, ob die Platzierung der Aktion vorm WIN Fest unter Zeitdruck und unter den klimatischen Verhältnissen natürlich nicht viel bringen konnte,- erinnern Sie sich an mein Erstarren, als ich davon erfuhr. –
Dazu meine Erfahrungen und mein körperlicher Zustand, von dem Sie nichts wissen konnten. –

Eigentlich hatte ich mir eine Art Vorbereitung auf die Flüchtingssituation in Wernigerode erhofft, eine Konfrontation meinetwegen und damit Aussprachemöglichkeit, die mir derzeit ungeheuer wichtig erscheint. – Ein Herr Hitler war ja kein besonderer Mensch, sondern nur Sprachrohr für zurück gestaute, auf Brutalitäten wartende, anonyme Unzufriedenheit. Den Rest wissen wir beide und denken dabei an die AFD usw….
Diese Konfontationen werde ich mir bei den nächsten Stationen suchen, möglichst ohne Bürkratiehürden, aus Kräfte- Spar- Gründen, alles möglichst in Effektivitätsschleifen angeordnet, wie die Worte, in denen man sämtlichen Gehalt in eins schießt, um Lesenotdurft klein zu halten, – womit ich gleichzeitig ein Hoch auf die Wortbildungsunderneuerungskultur sämtlicher Bürokratien der Welt ausspreche !
Aber zurück zum Kern:
Ich weiß, Sie sind jetzt mit konkreten Flüchtlingsfragen beschäftigt. Und noch einmal: Hätten Sie wirklich an den Auseinandersetzungswert des Werks einer alten Dame geglaubt, hätten Sie in Ihrer Stadt Staub aufwirbeln können, der, wenn er sich gelegt hätte, so manche krasse Folge, . ich möchte Sie Ihnen hier nicht prophezeien,- hätte vermeiden helfen können. Das gilt für viele Städte. –
An dieser Stelle rate ich Ihnen, schaffen Sie sich dieses Forum selbst.
Es kann derzeit nicht nur um Schokoladenfeste aller Art gehen, und noch etwas:
Das Klima der Depression hat schon im Jahr 2003 und folgende in deutschen Städten geherrscht,- ich erinnere mich an die hoch bezahlten, aber völlig daneben schießenden Marketing Bemühungen von Itzehoe beispielsweise, – wo das Ausbluten der Innenstädte als Internet Folge krampfhaft unter den Teppich gekehrte Ausmaße hatte. – Brennende Häuser kann man nicht mehr unter verbrannte Teppiche kehren. Sie haben Befriedigung, weiter wachsende Brandwut und tiefe Traurigkeit in einzelnen Menschen zur Folge.

In diesem und noch viel mehr in bleibend sympathisierendem Sinn grüße ich Sie herzlich !

P.S. Wenn Sie keine Zeit haben, was ich verstehen kann, geben Sie mir kurz die Verbindungsdaten zur Beschaffung des Videos durch..

Koppenbrink

und rüttelt auch

und rüttelt auf

Idylle 1

IDYLLE !

..und macht Wege sichtbar

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