Sehr geehrte Frau Dr. Schulz,

ich bedanke mich für Ihre ausführliche Einlassung.

Es geht hier nicht um ein banales, subjektives Enttäuschtsein, –
darin würde ich mich von kaum jemandem unterscheiden,-
der nicht von der Kirche auf direktem oder indirektem Wege
profitiert. –
Es geht um die Art der Teilhabe an Luther 2017,
die in jedem Fall stattfinden wird,- entweder so oder so. –
Wie Sie vielleicht in meiner Biografie gelesen haben, warte ich
zu diesem Zweck nicht erst auf eine Genehmigung.
Ich gebe Ihnen aber die Chance, ein positives Ereignis
daraus entstehen zu lassen.
Nicht für mich könnte da etwas hilfreich oder das Gegenteil werden,
ich finde immer Mittel und Wege, – sondern für Sie,- die Kirche,
die sich paradoxer Weise auf Luther beruft.

Ich werde Sie am Donnerstag, dem 20. 11. gern fortlaufend versuchen,
Sie zu erreichen, um einen Termin mit Ihnen zu verabreden.

Freundliche Grüße, Koppenbrink, ( ehemals selber: Christiane Schulz )

Am 15.11.2014 um 12:59 schrieb Christiane Schulz:
> Sehr geehrte Frau Felber,
> wie Sie wissen, hat mich Landesbischöfin Junkermann gebeten, mit Ihnen
> in Kontakt zu treten. Das will ich gerne tun und beginne dafür mit
> dieser Mail.
> Aus Ihrem Blog (indem Sie mich ja bereits als „oberzuständige
> Weiterleiterin“ erwähnt haben) konnte ich herauslesen, wie enttäuscht
> Sie von Kirche allgemein und von der Behandlung, die Sie in dieser Sache
> erfahren, im besonderen sind. Es ist die Frage, ob Ihre allgemeine
> Enttäuschung von Kirche für Ihr konkretes Anliegen – vorsichtig
> ausgedrückt – hilfreich sein wird.
> Sie sind inzwischen von Pontius zu Pilatus geschickt worden, weil sich
> niemand „die Finger verbrennen“ wollte. Auch ich müsste Sie –
> organisatorisch korrekt – zu den beiden Stellen verweisen, die die
> Kirchentage 2015 und 2017 verantworten: also das Kirchentagsbüro für den
> DEKT 2015 in Stuttgart (www.kirchentag.de) und das Büro des Vereins
> Reformationsjubiläum 2017 e. V. (www.r2017.org). Das hat schon damit zu
> tun, dass wir uns als Landeskirche für das 2017er Ereignis dieses
> Vereins bedienen.
> Das wäre also der korrekte Weg. Nur weiß ich, dass das für Sie genauso
> wenig hilfreich ist, wie alles andere.
> Was aber wäre hilfreich? Ich meine aus Ihren Äußerungen herausgelesen zu
> haben, dass Sie vor allem jemanden suchen, der sich ernsthaft mit Ihnen
> und Ihrem Anliegen beschäftigt. Das biete ich Ihnen an. Wir können uns
> gern treffen, auch erst telefonieren – wie Sie wünschen.
> In der nächsten Woche bin ich von Montag bis Mittwoch bei einer Tagung
> in Wittenberg (www.ekmd.de/kulturtourismus/luther2017/cranachwerke), da
> erreichen Sie mich schlecht. Wir können es gerne am Donnerstag (20.11.)
> versuchen, da aber bitte auf dem Handy oder auf einer von Ihnen
> mitgeteilten Festnetznummer.
> Ein schönes Wochenende und freundliche Grüße
> Ihre Christiane Schulz
>
>
>
>
> Landeskirchenamt der EKM

erleuchtendeIKONENgrausameIKONEN

erleuchtendeIKONENgrausameIKONEN


>
>