Wie oft habt ihr das nicht schon selber gesagt, ihr Kirchenleute :
Glauben heißt nicht: Wissen. Oder: Glauben ist mehr als Wissen .

Mir und vielen anderen ist es unfassbar, wie ihr euch vorbei zu spinnen versucht an der Bibel, Gottes Wort, eurem Fundament. Selbst die lockerste Haltung gegenüber all dem tradierten Glaubensgut scheint euch noch nicht salopp genug. – Menschen wie ich, also Menschen von außen, sehen klarer.

Bibelworte eins zu eins hinzusetzen, ist nicht mehr üblich. Glaubensmenschen, die das immer noch gern täten, outen sich seltener. Es erscheint sogar in euren Kreisen peinlich, sich so unaufgeklärt zu geben.
Gut. Man kann den Leuten nicht mehr damit drohen, dass sie in der Hölle schmoren werden, wenn sie nicht ihr Geld dalassen und schlotternd vor Angst ihre Gebete aufsagen. Ihr könnt ihnen auch den höchsten Platz im Paradies anbieten, – in der Masse glauben sie nicht mehr daran. Und ihr wisst es: Die Masse macht den Menschen !

Mit einem Wort: Diese Art eurer Autorität hat ausgedient. Der Islam beherrscht jetzt den Menschenmarkt. Das ist ein unwiderruflicher Tatbestand. Wer das Zepter des Grauens schwingt, hat die Macht.
Tut mir leid, das heißt, ich bin hoch erfreut darüber, dass ihr dahin nicht mehr zurück könnt.
Aber ich will noch einmal eure derzeitigen Methoden unter die Lupe nehmen:

Was bei euch los ist, lässt sich leicht auf den Punkt bringen,- und ich tue es genau in der flapsigen Jugendlichen Sprache, die ihr benutzt, um aus der altväterlichen Ecke, wie ihr meint, ins angesagte Licht zu rücken: Eine Hektik im Ausverkauf eurer Substanz ist angesagt : Und nebenan sitzt ihr auf den festgemauerten Büro- und Pastorenstühlen und nehmt Geld ein aus dubiosen Quellen. “ Solange der Vorrat reicht “ und: “ Nach uns die Sintflut… „
Höher, schneller, weiter. Popmusik, Kunst und Rummelplatz Akrobatik sollen es richten.

Aber das hilft den Kirchen in der Substanz nicht von der Stelle. Anbiedernde, zeitgemäße Übersetzungen eben so wenig. Was also ?

Ich sage, ihr verpasst eure Chance. Die lässt sich Schritt für Schritt erobern und geht aus von meinem künstlerischen Entwurf. Nun denke ich aber nicht daran, euch meine sehr konkrete Idee für eine Lösung zur Sanierung der Kirchen, also für eine anhaltende und zeitgemäße Reform vor die Füße zu werfen, wie ich es für die Firma Bertelsmann getan habe und zur Sanierung der Museen ebenso.
Die Kavaliere haben genossen und sind weiter gegangen. So nicht noch einmal mit der Kirche.
Deutlich gesagt,- ich werde meine Perlen nicht mehr vor die Säue werfen.

Liebe Kirchenleute, sehr geehrte Frau Dr. Käßmann, kommen Sie mit mir ins Gespräch. Es geht zunächst um mein Angebot für „ Luther 2017“ , ausgehend vom Kirchentag in Stuttgart, oder, organisatorisch für sich gestellt, als reformatorisches Signal. Es passt hundertprozentig genau.
Ich richte für Sie, für euch , für uns den COOP.WALK ein, bringe die „ Speisung der Fünftausend „ ins Bild und begeistere Menschen und Städte, am beeindruckendsten Gang aller Zeiten teilzunehmen. .

Stille Pilger mit blauen Hoffnungsfahnen ,“ sage ich nur.
Man kann das Konzept für Luther 2017 an fünf Fingern abzählen.
Überzeugender geht es nicht.

Damit kann es beginnen, über manche weitere Mühe hinweg führen und über „Luther 2017“ kaum merklich zur „Reformation 2017 „ werden, von der man Jahrzehnte später sagen wird:

„ Man hätte es nicht geglaubt, dass diese Kehrtwendung plötzlich möglich wurde !

Hoffnungslicht

Hoffnungslicht

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