natürlich werden Sie nicht aus Ihrem Audienzsaal heraustreten und mir antworten !
Das hat die Firma Bertelsmann auch nicht getan und doch meinen COOP. WALK aufs Jämmerlichste kopiert. “ Du bist Deutschland “ war eher eine Karikatur.
Und weil ich weiß, dass auch Herr Nachtigäller ,( Museum MARTa Herford ) dem ich ein Konzept zur Sanierung der Museenlandschaft geschickt hatte, erst kürzlich keinen Blumentopf mit seinen besitzbaren ( Ein Festburg Besitz ist unsere Stadt ) Mülltonnen gewinnen konnte,schicke ich Ihnen hier trotzdem meinen Entwurf. Klar, ich muss annehmen, dass meine Idee, wie es besagter Herr getan hat, in möglichst unkenntlich gemachter Form kopiert werden wird. Von Herrn Nachtigäller, ein nicht sehr Origineller, hatte ich genau das erwartet und mein Konzept zurück gefordert, was er aber bedauert hat, woraufhin ich, in schwimmend weiblichem Mitleid, es ihm zurück geschickt habe. Er hat es zu sich genommen, um endlich dies daraus zu machen: Besitzbare Mülltonnen eben, oh !
Herr Nachtigäller wusste nichts Besseres, als meinen Spießer- Müllcontainer mit Fensterchen, roten Klappläden und Goldgardinchen zu kopieren, auch eher kläglich.

Begleitendes Kunst – und Aktivierungs- Konzept zum Kirchentag 2015 in Stuttgart und darüber hinaus.

„COOP.WALK“ und „Aktion Himmelszelt“.

Der so genannte „COOP.WALK, von Koppenbrink im Jahr 2001 entwickelt, öffnet sich. Er wurde von der Künstlerin nach dem Schock von „Nine Eleven „ entwickelt und seitdem immer wieder durchgeführt.

Jetzt stellt die Koppenbrink den „ Gang zur positiven Wende „ den Kirchen zur Verfügung.
Der COOP.WALK hat sich über die Jahre hin als Wegbereiter und Transporteur von Menschen mit ihren Geschichten geworden. Ein Stück Zeitgeschichte ist bereits da.

Wie unter www. artisart zu lesen, geht es mit dem umwerfend einfachen Bild des COOP.WALK um die Trinitas einer fortschreitenden Entwicklung. Es geht um pantomimische und reale Geduld, beständiges Zupacken und beharrliche Gemeinsamkeit.
Die Zahl drei ist eine besondere Zahl in allen Kulturen. Sie bedeutet : Umwandlung, Erneuerung. Am einfachsten zu erkennen im Bild von Vater, Mutter, Kind. Im evangelischen Sinn: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Der Plan

Im Vorfeld zum Kirchentag in Stuttgart wird eine Befragung durchgeführt. Beteiligt werden in erster Linie Menschen der Zonen, die zum Kirchentagsbereich gehören. Über die Presse und vor allem über Internet wird darüber abgestimmt, welche Worte zum Tragen kommen sollen:

GLAUBE,- LIEBE,- HOFFNUNG
oder die Worte:
PEOPLE,- HELP,- IMAGINE
oder noch andere Worte, die von der Kirche vorgeschlagen werden.

Nach Koppenbrinks Erfahrung aus nächster Nähe werden die „ Beatles- Worte .“ people und help und imagine „ überall in der Welt von Leuten jeden Alters sofort mitgesungen und begeistert transportiert. Vielleicht ist aber die Sehnsucht nach direkteren, biblischen Worten größer. Oder es gibt drei extra für Stuttgart zugeschnittene Worte, die jeder versteht. Das wollen wir herausfinden und gleich im Erkunden kommunizieren. So spannen wir die Menschen auf den Kirchentag hin. Sie werden zu Beteiligten, noch ehe sie es merken.

Die Durchführung

Die ausgewählten Worte werden einzeln auf Koppenbrinks anderem gestalterischen Element, den minimalistischen Esspappen, in großen, blauen Lettern aufgeschrieben und auf dem Rücken jedes Teilnehmers rucksackartig befestigt und mit getragen.
Damit setzt sich der COOP.WALK in Gang, ganz einfach, immer die letzte Person vor die erste, schweigend und konzentriert.
Und so kann man eine sich wandelnde, Sinn tragende Prozession erkennen, einen „Gang zum Berg Athos, „ zur aufbauenden inneren Stille mitten in der Stadt.

Glaube,- Liebe,- Hoffnung,
Liebe,- Hoffnung,- Glaube,..
Hoffnung, Glaube,- Liebe.
Und wieder von vorne
Darüber lassen sich Erkenntnisse gewinnen und Mitteilungen machen. Ebenso über den Fortgang der anderen Worte, die ebenfalls einen starken Sinn ergeben:
HELP,- PEOPLE ,- IMAGINE
PEOPLE,- IMAGINE,- HELP
IMAGINE,- HELP,- PEOPLE

Es gehört mit zum Konzept und wird gleich zu Beginn der ersten Kontaktaufnahme verbreitet, dass die ersten Teilnehmer den Gang an Freunde weiter geben und die wieder an weitere Freunde und so fort, aber so, dass die ersten Teilnehmer weitere Pappen bemalen und sie den „Neuen“ anlegen. Jeder Teilnehmer behält „ sein Wort „ gewissermaßen als Zeugnis eines großen Geschehens“ und wird zu gegebener Zeit, wenn der Gang sich ausdehnen soll, als Zugehöriger wieder zum Stillen Pilger, der die neue Zeit aktiv voran bringt. Und so verbreitert sich der Strom im Sinn der Veranstalter und nach genauer Abstimmung mit ihnen.

Der für Stuttgart springende Punkt : Jeder COOP.WALKer sollte einen Gegenstand in der Hand halten, der ihn mit der Stadt verbindet. Sei es ein Bild, ein Schriftstück, ein Stein oder eine Pflanze. Über diese Symbole kann wieder eine Menge persönliche und städtische Zugehörigkeit transportiert werden und zur Sprache kommen. Städtischen und/oder kirchlichen Mitarbeitern sei es überlassen, unter Umständen noch mehr im Sinn erweiterbarer Kommunikationsspiele daraus zu machen.

Um das euphorisierende Bild eines stetig anschwellenden Stroms zu erreichen, muss vor allem das Formale der Organisation, Orte und Termine mit den abgeordneten Mitarbeitern der Kirchentagsleitung gemeinschaftlich bedacht, in Form gebracht und diszipliniert durchgeführt werden.
Ganz banal aber wichtig: Die jeweils Neuen bringen als Aktivisten Gummibänder zum rucksackartigen Transport der Schilder mit. Alles andere wird vor Ort gemalt und montiert. Die kleinen Mühen gehören zum inhaltlichen Zusammenhang dazu wie die Worte und das Bild selber.

Gleichermaßen wichtig ist es, dass einzelne Verantwortliche, die vorab dazu ernannt werden, “ für ihre aufzubauende Gruppe die Leitung übernehmen und ihre Freunde „ mit Begeisterung zur Verbindlichkeit“ anstiften. Die Gruppenleiter müssen planmäßig und in gut durchdachten Intervallen trainiert werden, damit der „ Geist am richtigen Platz sitzt“ und zur gegebenen Zeit das gewünschte Ergebnis bringt. Es kann Gruppen in verschiedenen Farben geben, die je nach ihrem besonderen Einsatz gefilmt und ins Bild gesetzt werden.

Koppenbrink erklärt sich an erster Stelle verantwortlich für Fragen der Animation und Verbindlichkeit. Aus dem reichen Schatz ihrer Erfahrungen mit dem COOP.WALK und anderen Animationen weiß sie, dass es in Zeiten von „ Flash Mob & Co „ leicht ist, zu zündeln, dass es aber einen ganzen Einsatz verlangt, eine Flamme am Leben zu halten und weiter zu tragen.

Die COOP.WALKs führen auf die Eröffnung des Kirchentages zu, verebben, tauchen nach Bedarf an verbindenden Orten wieder auf und stellen sich erst gegen Ende der Veranstaltungen wieder in großem Maßstab zusammen. Sie bilden ein Meer, organisieren sich planmäßig und strömen sternförmig auf die Kirche der Schlussveranstaltung zu.

Die Anfänge des „ Himmelszeltes „

Stuttgart kann die erste Stadt sein, von der aus sich die Anfänge des Himmelszeltes in Gestalt von herabhängenden Tropfen, Fahnen, oder Girlanden formen. Koppenbrink freut sich auf ein Design in Absprache und zielrichtig zugeschnitten für das Innere der Kirche des Abschlussgottesdienstes.
Es ist der Anfang eines Himmelszeltes, gebildet aus tausenden von strahlend blauen Esspappen. Koppenbrink hat das Symbol der Esspappen seit 2003 eingesetzt. Ganz im Beuysschen Sinn sagt sie: „ Die Zeit abgehobener Kunst ist vorbei. Geistige und körperliche Ernährung der ganzen Welt, – das ist die Kunst der Zukunft . „ In Stuttgart können die ersten Formationen eines Himmelszeltes erscheinen, das 2017 in Wittenberg vollständig unter dem Kirchengewölbe erscheinen, also die ganze Kirche durchziehen soll und aus dem heraus bei der Schlussveranstaltung im Jahr 2017 „ Die Speisung der Fünftausend „ symbolisch erfahrbar gemacht wird. Es geht also um einen stetig sich steigernden Prozess, der wie von selbst hohe Beteiligung herausfordert.
Ganz konkret.

Die Kirche der Schlussveranstaltung in Stuttgart ist bereits gemessen blau ausgeschmückt, wenn die Gemeinde und die COOP.WALKer sich dort zum Gottesdienst versammeln.

Gegen Ende des Gottesdienstes, unter den Augen der Gemeinde, werden die Fahnen oder Tropfen oder Girlanden abgenommen und in extra geschmückten Kartons gesammelt, damit sie weiter geschickt werden können, zur nächsten Stadt, die auf dem Weg der Straße Luther 2017 liegt und sich um ein Weitertragen des Himmelszeltes und des COOP.WALKs bemüht hat. Einzelheiten möglicher Wanderungsweisen vermittelt Koppenbrink später, in erweiterbaren Zusammenhängen.

Später ensteht eine neue Kombination des COOP.WALK mit der Aktion Himmelszelt, die wieder neu geplant wird.
Alles das im Sinn einer anderen Gemeinde und anderer Voraussetzungen und letzendlich mit Zielrichtung einer wiedererkennbaren und gemeinschaftlich sich steigernden Idee, die neu sich bildende evangelische Gemeinden im Auge hat. Gemeinden mit frischem Geist !

Zur Frage der Finanzierung

Koppenbrink macht es sich zur Ehre und zum Vergnügen, ihre bewährten Aktionen , die durch ihre bereits zurück gelegten Strecken ebenso wie über ihre Dokumentationen wertvoll geworden sind, der Kirche und der Stadt Stuttgart zur Verfügung zu stellen.
Sie folgt damit der Vision eines Bildes von Zusammenhalt und kraftvollem Zufluss, den sie immer vor sich gesehen hat und den sie während der kommenden Jahre zum Wohlergehen aller Beteiligten umgesetzt sehen möchte.

Koppenbrink bietet zwei konkret eingeführte und über zehn Jahre bewährte künstlerische Modelle ( mit Copyright ) zur fortgesetzten Nutzung durch die Kirche und durch die Stadt, vorläufig bis Luther 2017. Diese Modelle werden in jeder Stadt,- einem Gesamtplan zugeordnet,- variiert eingesetzt und bezahlt.

Koppenbrink als „Coach mit Kunst „ trainiert die Organisatoren und setzt sich nach Notwendigkeit und ohne Berücksichtigung der Stundenzahl ein, bis das Ziel einer konkreten und termingerechten Mobilisierung von begeisterten Akteuren erreicht ist,-

Nachhaltigkeit inbegriffen . –
Sie bekommt ein Gesamthonorar unter Berücksichtigung sämtlicher Eingaben, das nach Vorschlag von Seiten der Kirche und der Stadt und in Übereinstimmung mit der Künstlerin schriftlich vereinbart wird.

Im Fall einer Realisation ist eine mitlaufende Medien Kommunikation über ihre Urheberschaft und ihren Einsatz im Hintergrund Maßgabe und versteht sich von selbst.
Materialien zur Darstellung des Konzeptes sind in Stuttgart unerheblich und können von Stadt und Kirche leicht getragen werden.

Beide Aktionen tragen das Siegel von Koppenbrinks Urheberschaft und dürfen außerhalb dieses Konzeptes in keiner Weise der Annäherung kopiert werden.

http://www.artisart.de You Tube: Henrike Koppenbrink und Koppenbrink On Tour

wordpress: coopwalk

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