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Am 20. 04.2012 feiert die Ausnahme Künstlerin Koppenbrink ihren inzwischen neun Jahre andauernden COOP.WALK. Koppenbrinks Besonderheit: Sie zeigt ihre Arbeiten ausschließlich auf der Straße und in ihrem eigenen Haus, der Kulturwerkstatt DAT HUISKEN in Bad Salzuflen, Hoffmannstraße 5, wo sie jetzt sämtliche unterwegs gewesenen Objekte ausstellt. Am 20.04. zwischen 10 00 Uhr morgens und 18 00 Uhr abends veranstaltet Koppenbrink ein Bild, Wort- und Improvisationsprogramm, zu dem sie herzlich einlädt.

Die Ausstellung dauert bis Ende Juni. Öffnung nach Vereinbarung. Tel: 05222/57220 oder 0160/1804347

Die Zeit geht um.

 

Die letzten drei Objekte ihrer Reise bleiben bis jetzt verschwunden. Sie wurden ihr von der Polizei in Barcelona entwendet. Das international wirkende Museum MARTa in Gestalt des Künstlerischen Direktors Roland Nachtigäller stellt sich hinter die Ausstellung und die

Rückforderung der Objekte.

 

Gestohlene Kunstobjekte

 

Während der Ausübung ihrer Aktion COOP.WALK in Barcelona und nach der freundschaftlichen Umarmung eines schwarzen Mannes wurden Koppenbrink von der dortigen Stadtpolizei die neuesten drei Objekte und ihre Schuhe gestohlen. Ein Zugang zu den Arbeiten vor Ort wurde ihr verwehrt. Weder das Deutsche Konsulat noch andere vorgesetzte Stellen haben sich bisher bemüht, die mit „Beleg beschlagnahmten“ Objekte zurück zu senden. In diesem Zusammenhang sagt die Künstlerin: Menschen, die mit dem Wort beschlagnahmen sofort eine amtliche, also erlaubte Aktion der Polizei verbinden, bemerken nicht mehr, dass in dem Wort beschlagnahmen die Worte „ schlagen“ und „ nehmen „ stecken .

Meine Aktion“, sagt die Künstlerin, ist immer auch Recherche. Es ist eine Frage der Zeit, wann der schwelende Rassismus an die Oberfläche tritt und wann die Bevölkerung in Spanien, wie in anderen benachbarten Ländern, bemerkt, dass die Polzeit schlägt und nimmt. „

 

facebook : Koppenbrink On Tour