Deutsches Konsulat

Barcelona

Passeig de Gracia 111

08008 Barcelona

 

 

Geehrte Damen und Herren ,                                                                                                                                                                                                                       Bad Salzuflen, 06.01.12

 

auch, wenn Sie es nicht hören wollen: An dieser Stelle beschwere ich mich über Arroganz, Unmenschlichkeit und erniedrigendes Verhalten Ihres Mitarbeiters, Herrn Heiden, der sich in meinem Notfall,(einem Fall unter vielen, ) zu keiner konkreten Hilfestellung außer einem ungezielten Telefonat bei der Polizei herabgelassen hat.

Ein paar Worte zur Konkretisierung:

Im Zuge einer Performance, COOP.WALK, die sich seit 2003 durch verschiedene Städte Europas bewegt, kam ich am 13.01.2012 nach Barcelona, um hier meinen Gang mit drei gepäckstückartigen Objekten fortzusetzen.

Am 16.01. konnte ich der Guardia Urbana Sinn und Zweck meines Tuns begreiflich machen,

Am 17.01. wurden mir meine Objekte von anderen Polizisten gestohlen.

Am 18. 01 entriss mir wieder andere Polizisten meine Schuhe, die ich statt der Objekte eingesetzt hatte. Ich war entschlossen, offenkundiger Gewalt und Rassismus nicht nachzugeben.

Da ich inzwischen aus anderen Gründen weder ausreichend Geld noch Geldkarte hatte, bat ich Herrn Heiden, mir behilflich zu sein, meinen Rückflug zu organisieren. Er veranlasste das Nötigste, war aber offenkundig nicht bereit, mir einen Behelfsausweis auf Rechnung auszustellen, wie es auch sonst im Geschäftsleben üblich ist. Glücklicherweise fand sich mein Ausweis am nächsten Tag wieder, ich hatte aber nur noch vier Euro, um zum Flughafen zu kommen.

Mit einem erbärmlichen: “Meinetwegen gebe ich Ihnen zwei Euro aus meiner Tasche “ speiste

mich dieser Mensch im Beerdigungs- bezw Imponier- outfit ab Übrigens war ich zu der Zeit nach wie vor auf Socken und hatte trotz, oder wegen meiner fünfundsechzig Jahre nichts von meiner Würde verloren.

Noch einmal habe ich gefragt, schon weil dies inzwischen auch zu einer Recherche geworden war, ob für solche Fälle wie meinem; ( einem unter vielen ) nicht ein Budget da sei,

“ Alles Geld”, war die Antwort, “ geht in die Unterhaltung von Gebäude und Mitarbeitern…”

“Die wiederum dazu da sind, Menschen von der Macht und Größe- Anstalt, genannt Konsulat fern zu halten….” Das wollte er sich nicht anhören, der Herr Heiden. “ Mit einem “ Sie brauchen nur zu sehen “, habe ich auf den Türsteher mit Knüppel und Pistole im Gurt gezeigt

und werde darüber weiter recherchieren und auf Sie haben meine Arbeit, sie haben mich, sie haben die ganze WeltFacebook unter “ Koppenbrink On Tour “ und COOP.WALK berichten http://www.artisart.de

So wahr es dieses ( f b ) und ähnliche Organe gibt und Menschen, die keine Angst haben, sich als Menschen zu outen und Menschen, die mich als Künstlerin ( eine unter vielen ) und meine Arbeit unterstützen, mögen Sie sich selber vorstellen, was über kurz oder lang mit solchen Roboter produzierenden Anstalten passieren wird.

Lesen Sie gern mehr über meine ( eine unter vielen ) und anderer Menschen lebensbezogene

Arbeit und versuchen Sie, doch innerhalb solcher Anstalten Inhalte zu entwickeln, wenn Sie können.

Es folgt: Die Rückgabeforderung meiner Kunstobjekte !