Nicht, dass ich fest überzeugt wäre. Von irgendetwas fest überzeugt. Dazu habe ich zu lange keinen Kontakt mehr zu meinen Motiven gehabt, zum COOP.WALK selber. Ich folge einer Art blindem Zug nach Wirklichkeit, die sich unterscheiden soll vom ewigen Nestbauen: Nester in die leere Luft.. Als ich endlich ein privates Zimmer in Barcelona finde, nah zum Strand, also sozusagen vor der Computer Haustür,  fühle ich in diesem ewigen Sitzen,  Knöpfchendrücken und Daseinsebenen verschieben sogar Wolken von Ägstlichkeit um Bauch und Beine. Ein Zeichen wenigstens, dass sie noch da sind, – Bauch und Beine. Georg lässt mich machen. -Wenigstens steht sie dann wieder einmal ihrer eigenen Wenigkeit gegenüber und wird  ihr Zuhause  zu schätzen wissen, – nachher. Ich weiß, was er denkt und umgekehrt. Auch das ist verwünschenswert. Mit dem Wenigpacken beschäftige ich mich lange, auch damit, den Hunden klarzumachen, dass ich bald fahre, dass sie das Haus hüten müssen und auf Georg aufpassen und die Katze und und und… Ein Unterschied zu früheren Aufbrüchen: ich muss nicht schnell noch alles hinkriegen. Das Rail & Fly Konzept  stellt mich gut auf eigene Füße, ebenso die Erfahrungen mit den falschen Kleinigkeiten im Koffer. Nur ein Skizzenbuch muss mit, dazu das Fotohandy, das ich nicht einmal bedienen kann, sei´s drum. Dem, was ich aussagen will, werde ich mich schon annähern, irgendwie.-  Alles in allem bin ich bald unterwegs , mit oder ohne Überzeugung, früh um sieben im Zug. Erst, als das Licht langsam aufzieht, Wolken zeichnet, Häuser, heimische Fläche kurz vor Hamburg, kommt eine kleine Aufregung auf: ich bin unterwegs.

die erste Vorfreude