Das  übliche Warten auf Stillstand, dann Unruhe Anfang des Jahres. Ich erkenne immer wieder, auch jetzt,es gibt  dieses echte Einhalten nicht, das entsteht, wenn du etwas erreicht hast, was die Frage aufwirft, ob es überhaupt irgendein Erreichen gibt. Es eilt also, die Dinge im Lauf halbwegs abzulichten, bevor neue Farben sich drüber ablagern, alles mitinander zum Verschmelzen bringt,, zum Verblassen und aus.-

Mitten aus der Arbeit am Kunstkloster heraus reiße ich einen Rest Veränderungslust durchwachsen von halblichtiger Angst : Kann ich überhaupt noch meinen inneren und äußeren Abenteuern begegnen ? Bin ich noch im Strom meiner wichtigsten, selbst gesetzten Aufgabe ?  Ich blättere im Internet, will mich dem Zufall überlassen und stoße auf einen billigen Flug nach Barcelona. Die Objekte zum COOP.WALK ergeben sich ähnlich. Wahrscheinlich im Umpflügen der letzten Inspirationen. War da nicht John Lennons “ Imagine “ , unverdrossen von Yoko Ono in Richtung Frieden weitergetragen und darin eingeschlossen das alte,neue Aufbruchsgefühl, dunkel mit dem Wort “ people“ wie mit  „help “ verknüpft. Ich gebe zu, das entdecke ich erst jetzt. Auch, dass die Inspirationen, wenn sie denn wirklich aus dieser Quelle stammen, natürlich die Zeitparellele abbilden. Freude über meine Durchlässigkeit, mehr nicht. Wie die Worte zu setzen sind und worauf, ergibt sich durch Erfahrungen: Nur nichts zu perfekt wollen, und das auf möglichst leichtgewichtigem Material.Ich muss immer damit rechnen, dass unterwegs etwas repariert werden muss. Wie recht ich damit bekommen sollte, konnte mir im vorhinein nicht klar sein.

Sehr bald stelle ich mir das Matarial vor, ein fertiges Produkt, komme auf die Grassammelsäcke, warum nicht, die ihren wahren Wert durch die Worte und den Sinn, samenartige  Worte für die Welt darin zu sammeln. Angelehnt leichtgewichtig und tiefgründig gleichzeitg, so passt es. Ich setlle mir vor, wie die rund gespannten Sacke am Strand stehen werden.

 

 

 

 

 

 

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